E-Liquid-Rechner
Berechne beim Selbstmischen deines E-Liquids, wie viele Nikotinshots, wie viel Aroma und wie viel Basis du für deine Zielmenge und Wunsch-Nikotinstärke brauchst.
Beim Selbstmischen ergibt sich die Menge an Nikotinshots aus der gewünschten Nikotinstärke mal der Gesamtmenge, geteilt durch die Stärke der Shots. Das Aroma wird als Prozentsatz der Gesamtmenge zugegeben, der Rest ist nikotinfreie Basis. Für 100 ml mit 3 mg/ml aus 20-mg-Shots sind das 15 ml Shots.
So benutzt du den E-Liquid-Rechner
- Trage die Gesamtmenge deines Liquids und die gewünschte Nikotinstärke ein.
- Gib die Stärke deiner Nikotinshots und den Aroma-Anteil in Prozent an.
- Der Rechner zeigt die Milliliter für Shots, Aroma und Basis.
Wie das Mischen funktioniert
Die nötige Menge an Nikotinshots ergibt sich aus der Zielstärke mal der Gesamtmenge, geteilt durch die Shotstärke. Das Aroma wird als Prozentsatz der Gesamtmenge zugegeben. Die restliche Menge wird mit nikotinfreier Basis aufgefüllt, sodass am Ende genau die Gesamtmenge herauskommt.
Shots = Ziel · Gesamt / Shotstärke · Aroma = Gesamt · Aroma% · Basis = Gesamt − Shots − Aroma
Nikotinstärke und Grenzen
In der EU dürfen nikotinhaltige Liquids und Shots höchstens 20 mg/ml enthalten. Deine erreichbare Höchststärke hängt daher vom Aroma-Anteil ab: Je mehr Aroma und Basis, desto stärker wird das Nikotin verdünnt. Der Rechner warnt, wenn deine Wunschstärke mit den gewählten Shots nicht erreichbar ist.
Annahmen und Grenzen
- Die Basis wird als nikotinfrei angenommen; nutzt du nikotinhaltige Basis, weicht das Ergebnis ab.
- Das PG/VG-Verhältnis bestimmst du über Basis und Shots – der Rechner betrachtet nur die Mengen.
- Fertiges Liquid sollte einige Tage ziehen (reifen), bevor du es dampfst.
Typische Anwendungsfälle für den E-Liquid-Rechner
Selbstmischen spart Geld, wenn die Rechnung stimmt: 100 Milliliter Liquid mit 3 mg/ml aus 20-mg-Shots sind 15 Milliliter Nikotinshot, der Rest ist Basis. Der Rechner stellt die Mischung für deine Zielmenge zusammen – Shots, Aromaanteil und Restbasis.
Alltag ist das Nachmischen der Lieblingsmischung: Aroma mit 8 Prozent, 500 Milliliter Basis dazu, fertig. Wer vorher nachrechnet, vermeidet die Flasche, die zu schwach ausfällt, und die Frage, ob die Shots noch reichen.
Genauso praktisch beim Umrechnen auf eine andere Stärke, etwa von 6 auf 3 mg/ml. Für das Verhältnis zweier Ausgangsstoffe bleibt der Mischungsverhältnis-Rechner die allgemeine Variante.
Wer mit 100-Milliliter-Flaschen arbeitet, rechnet schnell in der falschen Größenordnung: Die Zielmenge ist die fertige Menge, kein Aufschlag. Für 30 Milliliter in der kleinen Flasche genügt dieselbe Rechnung, nur kleiner.
Woran es meistens klemmt
- Die Shots reichen nicht: Die Stärke der Nikotinshots wurde mit der Zielstärke vertauscht. Das Feld erwartet die Ausgangsstärke der Flasche, meist 20 mg/ml.
- Das Liquid wird stärker als gedacht: Aroma und Shots werden von der Zielmenge abgezogen, nicht zusätzlich draufgerechnet.
- Kein Platz mehr für die Basis: Aromaanteil und Shots überschreiten zusammen die Zielmenge. Das Aroma liegt meist zwischen 5 und 15 Prozent, der Rest ist immer die nikotinfreie Basis.
- Über 20 mg/ml kommt heraus: In der EU sind höchstens 20 mg/ml üblich. Die Eingabe ist anpassbar, die Zielstärke bleibt deine Entscheidung.
- Die Stärke wirkt zu niedrig: Es wurde eine Menge statt einer Stärke eingetragen. Die Einheit ist mg/ml, nicht ml.
Für wen sich der E-Liquid-Rechner eignet
Gebaut ist er für Dampfer, die regelmäßig selbst mischen und ihre Rezeptur exakt wiederholen wollen. Auch Einsteiger, die vom fertigen Liquid auf niedrigere Stärke umsteigen, finden hier die Mengen, und Vereine oder Läden rechnen damit Rezepturen für die Gruppe nach.
Wer gar keinen Nikotin braucht, lässt die Shots leer und sieht den reinen Basisanteil.
Auch das Vorratshalten lohnt: Wer 500 Milliliter Basis kauft, sieht an der Zielmenge, wie viele Flaschen daraus werden und wie viele Shots dafür ins Regal gehören. Das Nachbestellen wird zur Nebenrechnung statt zum Rätsel.
Wer die Dosierung lieber als Prozentwerte betrachtet, nimmt den Prozent-Rechner, und für das Verhältnis zweier Flüssigkeiten bleibt der Verdünnungs-Rechner die allgemeine Adresse.
Wer mehrere Rezepte parallel mischt, notiert sich die Mengen je Zielmenge und skaliert danach – die Größenordnung bleibt immer dieselbe, nur die Zielmenge ändert sich.
Quellen: TPD2 / EU-Tabakproduktrichtlinie (max. 20 mg/ml). Formeln & Werte geprüft: Oktober 2026. Steuer-, Zins- und andere zeitabhängige Sätze sind im Rechner editierbar – für verbindliche Berechnungen bitte den aktuell gültigen Wert eintragen.
Passende Tools
Prozent-Rechner
Fünf Rechenarten: Prozentwert, Anteil, Grundwert, Änderung und Zu-/Abschlag – mit Rechenweg.
Zum Tool MathematikDreisatz-Rechner
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Zum Tool Alltag & ZeitMischungsverhältnis-Rechner
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Zum ToolHäufige Fragen
Wie viele Nikotinshots brauche ich?
Wunschstärke mal Gesamtmenge, geteilt durch die Shotstärke. Für 100 ml mit 3 mg/ml aus 20-mg-Shots sind das 3 · 100 / 20 = 15 ml Shots, also eineinhalb 10-ml-Shots.
Wie viel Aroma kommt ins Liquid?
Meist 5 bis 15 Prozent der Gesamtmenge, je nach Aroma. Bei 10 Prozent und 100 ml sind das 10 ml Aroma. Die genaue Empfehlung steht auf der Aromaflasche.
Welche Nikotinstärke kann ich maximal erreichen?
In der EU liegt die Höchstgrenze bei 20 mg/ml. Da Aroma und Basis das Nikotin verdünnen, ist die real erreichbare Stärke etwas niedriger – der Rechner zeigt, ob dein Wunsch machbar ist.
Was ist die Basis beim Liquid?
Die Basis ist die nikotinfreie Grundflüssigkeit aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glyzerin (VG). Ihr Verhältnis beeinflusst Dampfmenge und Geschmack.
Muss selbstgemischtes Liquid reifen?
Oft ja. Viele Aromen entfalten sich erst nach einigen Tagen bis Wochen Ziehzeit an einem dunklen, kühlen Ort vollständig.
Alle Tools an einem Ort
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