Zahnspange-Kosten-Rechner
Schätze die Kosten einer Zahnspange und was davon Eigenanteil, Kassenanteil und private Zusatzkosten sind – abhängig von KIG-Stufe, Alter und Art der Spange.
Bei Kindern zahlt die gesetzliche Kasse ab der KIG-Stufe 3 die Regelversorgung. Der Eigenanteil von 20 Prozent (10 Prozent ab dem zweiten Kind) wird bei erfolgreichem Abschluss erstattet. Private Zusatzleistungen sowie Invisalign oder Lingualtechnik zahlst du selbst.
So benutzt du den Zahnspange-Kosten-Rechner
- Wähle Alter, KIG-Stufe und Art der Spange.
- Passe Behandlungskosten, Kassen-Regelversorgung und private Zusatzleistungen an.
- Der Rechner zeigt Kassenanteil, erstattbaren Eigenanteil und deine tatsächlichen Kosten.
Was die Krankenkasse zahlt
Die gesetzliche Kasse übernimmt bei Kindern und Jugendlichen die kieferorthopädische Regelversorgung ab der KIG-Stufe 3. Zunächst zahlst du 20 Prozent Eigenanteil selbst (10 Prozent, wenn ein weiteres Kind in Behandlung ist); dieser Betrag wird nach erfolgreichem Abschluss erstattet. KIG 1 und 2 werden nicht übernommen.
Eigenanteil = Regelversorgung · 20% (bzw. 10%) – bei Erfolg erstattet
Private Zusatzkosten und Erwachsene
Schönere Keramik- oder Innen-Brackets, hochwertige Bögen und besonders Invisalign oder Lingualtechnik gehören nicht zur Regelversorgung und werden privat gezahlt. Bei Erwachsenen zahlt die Kasse nur in schweren Ausnahmefällen – die Behandlung ist meist vollständig privat. Eine Zahnzusatzversicherung muss vor der Diagnose bestehen.
Annahmen und Grenzen
- Die Richtwerte je Spangenart sind Spannen; das konkrete Angebot deiner Praxis zählt.
- Der erstattbare Eigenanteil setzt einen erfolgreichen Behandlungsabschluss voraus.
- Die KIG-Einstufung nimmt nur die Kieferorthopädie vor.
Wofür du den Zahnspange-Kosten-Rechner brauchst
Nach der kieferorthopädischen Empfehlung kommt die Zahl: Was zahlt die Kasse, was kommt auf uns? Der Rechner trennt Regelversorgung und private Zuschüge nach KIG-Stufe, Alter und Art der Spange – für ein Kind mit fester Metallspange ebenso wie für Keramikbrackets oder Aligner.
Die Frage des Eigenanteils ist die entscheidende. Wer als zweites Kind in Behandlung ist, zahlt nur zehn statt zwanzig Prozent, und wer weiß, dass der Betrag bei erfolgreichem Abschluss erstattet wird, kann die Erstattung einplanen.
Für Erwachsene ohne Kassenanteil geht es direkt um den Gesamtbetrag. Die Zahnzusatzversicherung als dritte Größe gehört in dieselbe Rechnung, der passende Zahnzusatz-Rechner liefert den Erstattungsanteil.
Auch die Verteilung über die Jahre lohnt: Die Behandlung dauert, die Kosten stehen am Anfang fest. Wer die Summe kennt, kann Rücklagen bilden und die Zahlung in Raten denken.
Woran es meistens klemmt
- Der Eigenanteil wirkt viel zu hoch: Er wurde über die Gesamtsumme gerechnet. Die Kasse beteiligt sich nur an der Regelversorgung, private Zusatzleistungen bleiben immer an dir.
- Kein Kassenanteil in der Rechnung: In der Auswahl steht KIG 1 oder KIG 2. Erst ab KIG 3 gilt die Regelversorgung als Kassenleistung.
- Die Summe fürs zweite Kind ist zu groß: Das Feld weiteres Kind in Behandlung ist nicht gesetzt. Dann gilt der volle Eigenanteil von zwanzig Prozent.
- Der Erstattungsbetrag fehlt: Die Erstattung setzt einen erfolgreich abgeschlossenen Behandlungsfall voraus. Angezeigt wird der Betrag, der vorher fällig wird.
- Invisalign oder Lingualtechnik fehlen: Das sind private Zusatzleistungen. Sie gehören in das eigene Feld, nicht in die Kassen-Regelversorgung.
Für wen sich der Zahnspange-Kosten-Rechner eignet
Zuerst Eltern, die nach der Vorsorgeuntersuchung eine Kostenschätzung brauchen, bevor der KFO-Termin ansteht – mit oder ohne zweites Kind in Behandlung. Auch Jugendliche und Erwachsene, die Aligner oder Keramikbrackets selbst zahlen wollen, kalkulieren hier ihren Eigenanteil, und Familien mit mehreren Kindern vergleichen die Rechnung Kind für Kind.
Praxen und Versicherungsberater nutzen die Aufstellung, um Erstattungsfragen zu erklären, ohne ein Angebot abzugeben.
Für Erwachsene, die die Entscheidung selbst treffen, ersetzt die Rechnung das Rätsel auf dem Kostenvoranschlag: Sie trennt, welcher Teil davon Eigenanteil ist und welcher Teil privater Wunsch.
Wer schon die Zahnersatzseite plant, etwa ein Implantat, findet im Zahnimplantat-Kosten-Rechner die andere Rechnung, und für das Budget rundherum den Budget-Planer.
Quellen: Paragraf 29 SGB V (Kieferorthopaedie). Formeln & Werte geprüft: Oktober 2026. Steuer-, Zins- und andere zeitabhängige Sätze sind im Rechner editierbar – für verbindliche Berechnungen bitte den aktuell gültigen Wert eintragen.
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Zum ToolHäufige Fragen
Was zahlt die Krankenkasse bei der Zahnspange?
Bei Kindern ab KIG-Stufe 3 die kieferorthopädische Regelversorgung. Der 20-Prozent-Eigenanteil (10 Prozent ab dem 2. Kind) wird bei erfolgreichem Abschluss erstattet.
Was ist die KIG-Stufe?
Die kieferorthopädischen Indikationsgruppen 1–5 bewerten die Schwere der Fehlstellung. Erst ab KIG 3 zahlt die gesetzliche Kasse; KIG 1 und 2 sind privat.
Bekomme ich den Eigenanteil zurück?
Ja. Der 20-Prozent-Eigenanteil auf die Regelversorgung wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung von der Kasse erstattet. Rein private Zusatzkosten dagegen nicht.
Was kostet Invisalign und zahlt die Kasse?
Aligner wie Invisalign kosten meist 3.500 bis 6.500 Euro und sind keine Regelversorgung – die gesetzliche Kasse zahlt sie auch bei Kindern nicht.
Was kostet eine Zahnspange für Erwachsene?
Bei Erwachsenen zahlt die Kasse nur in schweren Ausnahmefällen. Je nach Art liegen die Kosten meist zwischen etwa 1.500 und 8.000 Euro und sind privat zu tragen.
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