UUID-Generator

Erzeuge eindeutige Kennungen als UUID v4 oder zeitlich sortierbare UUID v7 – einzeln oder als Liste, im gewünschten Format.

Die UUIDs werden mit dem Zufallsgenerator deines Browsers lokal erzeugt. UUIDs sind Kennungen, keine Geheimnisse – verwende sie nicht als Passwort oder Zugriffsschlüssel.

Der UUID-Generator erzeugt universell eindeutige Kennungen (Universally Unique Identifier): Version 4 aus reinen Zufallszahlen und Version 7 mit Zeitstempel für gut sortierbare Datenbank-Schlüssel. Du wählst Anzahl (bis 1.000) und Format (Standard, ohne Bindestriche, Großbuchstaben, in geschweiften Klammern) und kannst die Liste kopieren oder als Textdatei speichern.

Was ist eine UUID?

Eine UUID besteht aus 128 Bit und wird meist als 32 hexadezimale Ziffern in fünf Gruppen geschrieben (8-4-4-4-12), zum Beispiel 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000. Sie dient als Kennung für Datenbankeinträge, Dateien, Nachrichten oder Sitzungen, ohne dass eine zentrale Stelle die Nummern vergeben muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei zufällig erzeugte UUID v4 gleich sind, ist praktisch null: Bei 103 Billionen erzeugten UUIDs liegt sie erst bei etwa einem Milliardstel.

Im Standard RFC 9562 (2024) sind mehrere Versionen definiert. Version 4 nutzt 122 Zufallsbits, Version 7 kombiniert einen Millisekunden-Zeitstempel mit Zufallsbits.

v4 oder v7 – welche Version wählen?

VersionAufbauVorteilEinsatz
v4122 ZufallsbitsKeine Rückschlüsse auf ZeitpunktAllgemeine Kennungen, Tokens ohne Geheimhaltung
v748 Bit Unix-Zeit (ms) + ZufallZeitlich sortierbar, gut für Datenbank-IndizesPrimärschlüssel in großen Tabellen
NilNur NullenPlatzhalterLeere oder unbekannte Werte

Aufbau einer UUID v7

Die ersten 48 Bit enthalten die Unix-Zeit in Millisekunden, danach folgen Versions- und Variantenbits (7 bzw. 10) und Zufallsbits. Weil die Zeit vorne steht, liegen neu erzeugte UUIDs in Datenbank-Indizes nahe beieinander, was Schreibvorgänge und Suchen beschleunigt. Das Tool erzeugt mehrere UUIDs innerhalb derselben Millisekunde streng aufsteigend, indem es einen Zähler in den Zufallsanteil einrechnet.

UUID v7 = 48 Bit Unix-Millisekunden | 4 Bit Version (0111) | 12 Bit Zufall/Zähler | 2 Bit Variante (10) | 62 Bit Zufall

Wichtige Hinweise

  • UUIDs sind Kennungen, keine Geheimnisse: Wer eine UUID kennt, sollte damit nicht automatisch Zugriff erhalten.
  • UUID v7 verrät den Erstellzeitpunkt. Wenn das vertraulich ist, nutze v4.
  • Die Groß-/Kleinschreibung ist beim Vergleich unerheblich; die Schreibweise in Kleinbuchstaben ist Standard.
  • Datenbanken speichern UUIDs effizienter als 16-Byte-Binärwert statt als 36-Zeichen-Text.

Typische Einsatzzwecke für den UUID-Generator

Wer eine Datenbanktabelle neu aufbaut, braucht pro Datensatz eine eindeutige Kennung, ohne dass der Anwendungsserver Nummern vergeben muss. Die Version v7 ist dafür die praktikable Wahl: Der Zeitstempel steht vorne, neu angelegte Zeilen liegen im Index dicht beieinander, Suchen und Einfügen bleiben damit schnell. Ein Klick liefert bis zu 1.000 IDs, die du direkt in ein Skript oder eine CSV-Datei übernehmen kannst.

Der zweite Anwendungsfall sind Tests: Funktionen, die mit Kennungen arbeiten, wollen mit sauber formatierten Beispielen gefüttert werden. Das Feld Format stellt die Ausgabe so her, wie es das Zielsystem erwartet – ohne Bindestriche für durchgereichte Werte, in geschweiften Klammern für Objektliterale, als URN für Konfigurationsdateien.

Dazu kommen weniger technische Aufgaben: Ein sicherer Dateiname, eine Bestellnummer für ein Demo-Shop-System oder eine laufende Testreferenz in einem Protokoll. Die Schaltfläche „Als .txt speichern“ legt die Liste als Datei ab, wenn sie später noch gebraucht wird. Bis zum nächsten Klick bleibt die Ausgabe im Feld stehen, sodass du sie in Ruhe prüfst oder einzelne Zeilen markierst.

Mögliche Fehler und schnelle Lösungen

  • Ausgabe zeigt nur Nullen: Im Feld Version steht die Nil-UUID – ein reservierter Platzhalterwert. Auf „UUID v4 (zufällig)“ oder „UUID v7“ zurückschalten.
  • Mehr Zeilen als gewünscht: Das Feld Anzahl nimmt Werte von 1 bis 1.000. Ein leerer oder nicht numerischer Eintrag wird als 1 gelesen.
  • Kennung wird vom Zielsystem abgelehnt: Geschweifte Klammern und das Präfix urn:uuid: gehören nicht in Felder, die eine reine Kennung erwarten. Format auf „Standard“ stellen.
  • Vergleich zweier Listen schlägt fehl: Gleiche Kennungen in unterschiedlicher Schreibweise gelten als verschieden. Beide Seiten auf dieselbe Darstellung bringen, meist Kleinbuchstaben mit Bindestrichen.
  • Mehrere Kennungen statt einer: Für eine einzelne UUID stellst du die Anzahl auf 1. Beim Kopieren wandern sonst alle Zeilen der Liste samt Zeilenumbruch in das Zielfeld.

Für wen sich der UUID-Generator eignet

In erster Linie für IT-Verantwortliche, die Kennungen brauchen: Backend-Entwicklung beim Anlegen von Testdaten, Datenbankadministrativen bei Migrationen, Qualitätssicherungsteams, die Reproduktionen mit stabilen IDs versehen, sowie Betreiberinnen automatisierter Abläufe, die Aufträge eindeutig benennen.

Auch Studierende und Lernende, die ein eigenes Datenmodell aufbauen, profitieren davon, keine laufende Nummervergabe selbst implementieren zu müssen.

Eine UUID ist eine Kennung, kein Geheimnis. Für Passwörter nutzt du den Passwort-Generator, für Geheimnisse und Tokens einen zufälligen String und für Prüfsummen zum Vergleichen von Werten den Hash-Generator.

Datenschutz & Prüfung: Dieses Tool arbeitet vollständig lokal in deinem Browser – Eingaben und Dateien werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Funktion geprüft: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Was ist eine UUID v4?

Eine 128-Bit-Kennung, die bis auf sechs Versions- und Variantenbits aus Zufallszahlen besteht. Kollisionen sind praktisch ausgeschlossen.

Was bringt UUID v7?

Sie beginnt mit einem Zeitstempel und ist dadurch nach Erstellzeit sortierbar. Das verbessert die Leistung bei Datenbankindizes.

Können zwei UUIDs gleich sein?

Theoretisch ja, praktisch nicht: Die Wahrscheinlichkeit ist so gering, dass sie in realen Systemen vernachlässigt werden kann.

Kann ich UUIDs als Passwörter nutzen?

Nicht empfohlen. UUID v4 hat zwar viele Zufallsbits, ist aber als Kennung gedacht. Für Geheimnisse nutze den Passwort- oder Token-Generator.

Was ist die Nil-UUID?

00000000-0000-0000-0000-000000000000, ein reservierter Wert für „keine UUID“.

Werden die UUIDs gespeichert?

Nein, alles läuft lokal im Browser.

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