Passwort-Generator

Erzeuge starke Passwörter oder merkbare Passphrasen – direkt im Browser, ohne dass etwas übertragen oder gespeichert wird.

Die Passwörter entstehen mit dem Zufallsgenerator deines Browsers (crypto.getRandomValues) und werden weder gespeichert noch übertragen. Nutze für jeden Dienst ein eigenes Passwort und speichere es in einem Passwortmanager. Die Angaben zur Stärke sind Näherungen.

Der Passwort-Generator erstellt kryptografisch zufällige Passwörter mit dem Zufallsgenerator deines Browsers (crypto.getRandomValues). Du bestimmst Länge und Zeichenarten oder wählst den Passphrasen-Modus mit zufälligen deutschen Wörtern. Eine Anzeige der Entropie in Bit zeigt die Stärke. Passwörter werden nur lokal erzeugt – nichts wird gesendet oder gespeichert.

So erstellst du ein sicheres Passwort

  1. Modus wählenFür Konten, die dein Passwortmanager speichert, eignet sich ein langes Zufallspasswort. Für Passwörter, die du dir merken musst (Passwortmanager, Geräte-Entsperrung, WLAN), ist eine Passphrase aus mehreren Wörtern besser.
  2. Länge festlegenLänge schlägt Komplexität: 16 bis 20 Zeichen sind für die meisten Konten sehr gut. Bei Passphrasen sind mit der kompakten Wortliste dieses Tools acht Wörter ein guter Richtwert.
  3. Kopieren und im Passwortmanager speichernKopiere das Passwort mit einem Klick und speichere es direkt im Passwortmanager. Notiere Passwörter nicht auf unverschlüsselten Zetteln oder in ungeschützten Dateien.

Wie stark ist ein Passwort?

Die Stärke eines zufälligen Passworts wird in Bit Entropie gemessen. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Zahl der Rateversuche, die ein Angreifer im Schnitt braucht. Die Entropie hängt von der Anzahl der Zeichen im Zeichenvorrat und der Länge ab.

Entropie (Bit) = Länge × log₂(Zeichenvorrat) · Passphrase: Wörter × log₂(Wortanzahl in der Liste)

Richtwerte

EntropieEinschätzungBeispiel
unter 40 BitSchwach8 Kleinbuchstaben (ca. 38 Bit)
40–60 BitMäßig10 Zeichen aus Groß-/Kleinbuchstaben und Ziffern (ca. 60 Bit)
60–80 BitGut12 Zeichen aus allen Zeichenarten (ca. 78 Bit)
80–100 BitSehr gut16 Zeichen aus allen Zeichenarten (ca. 105 Bit)
über 100 BitAusgezeichnet20 Zeichen oder 8 Zufallswörter

Tipps für den Umgang mit Passwörtern

  • Verwende für jeden Dienst ein eigenes Passwort. Wird ein Dienst gehackt, sind so nicht alle Konten betroffen.
  • Nutze einen Passwortmanager und sichere ihn mit einem langen Master-Passwort oder einer Passphrase.
  • Aktiviere wo möglich Zwei-Faktor-Authentifizierung (App oder Sicherheitsschlüssel).
  • Wechsle Passwörter nach einem Datenleck, nicht in festen Intervallen ohne Anlass; das empfiehlt auch das BSI.
  • Teile Passwörter nicht per E-Mail oder Chat, wenn es sich vermeiden lässt.

Warum Passphrasen sinnvoll sind

Mehrere zufällig gewählte Wörter sind leichter zu merken als ein Zeichenwirrwarr und bei ausreichender Wortzahl ähnlich sicher. Wichtig: Die Wörter müssen tatsächlich zufällig gezogen werden. Vom Menschen ausgedachte Sätze wie „ichliebemeinenhund“ sind deutlich schwächer. Die eingebaute Liste enthält mehrere hundert deutsche Wörter; dadurch trägt jedes Wort rund 8 Bit bei. Wähle daher acht oder mehr Wörter (rund 65 Bit).

Wofür du den Passwort-Generator brauchst

Der erste Schritt nach der Einrichtung eines Passwortmanagers ist das Master-Passwort. Es muss lang, zufällig und trotzdem irgendwann selbst eingegeben werden. Im Modus Passphrase liefert der Generator acht deutsche Wörter mit wählbarem Trennzeichen – etwa Bindestrich oder Leerzeichen –, die du dir in Ruhe merken kannst, bis sie sitzen.

Für einzelne Konten wählst du Zufallspasswort und 20 Zeichen aus allen Zeichenarten: Mail, Banking und Social-Media-Accounts sind damit gut abgedeckt. Über das Feld Anzahl erzeugst du bis zu 50 Passwörter am Stück, praktisch, wenn du nach einem Umzug alle Zugänge erneuerst – jeder Dienst bekommt seine eigene Zeile, statt dass du eine Liste in einer Tabelle pflegst.

Auch abseits von Konten ersetzt das Tool den Zettel im Schreibtisch: ein Passwort für den WLAN-Router, eines für den Drucker mit Weboberfläche und eines für den gemeinsamen Zugang im Verein. Wer die Option „Ähnliche Zeichen vermeiden“ setzt, verhindert Verwechslungen beim Abtippen; die Zusatzoption der Passphrase hängt eine Ziffer an, falls ein Dienst beides verlangt.

Mögliche Fehler und schnelle Lösungen

  • Ausgabe bleibt leer: Ohne mindestens eine Zeichenart meldet das Tool, dass du eine auswählen sollst. Einen der vier Häkchen setzen, dann erscheinen die Passwörter sofort.
  • Kein Regler für die Zeichenlänge: Im Modus Passphrase heißt das Feld „Anzahl Wörter“ (3 bis 12). Die Länge in Zeichen gilt nur für den Zufallspasswort-Modus – die Regler tauschen sich beim Moduswechsel automatisch aus.
  • Entropie wirkt niedrig: Mit „Ähnliche Zeichen vermeiden“ schrumpft der Zeichenvorrat (O, 0, I, l, 1 entfallen) und die Anzeige in Bit fällt bei gleicher Länge etwas ab. Wer die volle Zahl braucht, lässt den Haken weg.
  • Das Passwort passt nicht ins Formular: Manche Dienste erlauben keine Sonderzeichen oder höchstens 16 Stellen. Sonderzeichen abwählen und dafür die Länge halten – Länge wiegt schwerer als die Zahl der Zeichenarten.
  • Passphrase wirkt unlesbar: Mit der Option „Keins“ entsteht ein Wortblock, den du beim Abtippen leicht zerlegst. Bindestrich oder Leerzeichen machen die Folge ablesbar und ändern an der Stärke nichts.

Für wen sich der Passwort-Generator eignet

Zuerst für alle, die einen Passwortmanager einrichten und ein starkes Master-Passwort brauchen, das sie sich merken können – in diesem Fall ist der Passphrase-Modus die richtige Wahl. Dazu kommen Selbstständige, die Kundenzugänge vergeben, Verwalterinnen von Vereins- und Familienkonten, die den Routerzugang teilen, sowie Entwicklerinnen und Entwickler, die in Testumgebungen realistische Zugangsdaten anlegen.

Wer nur herausfinden will, wie stark ein bestehendes Passwort ist, prüft es im Passwort-Stärke prüfen. Eine Zahl ohne Buchstaben – etwa für den Türcode – erzeugt der PIN-Generator, und für ein einzelnes, langes Geheimnis reicht oft ein zufälliger String.

Datenschutz & Prüfung: Dieses Tool arbeitet vollständig lokal in deinem Browser – Eingaben und Dateien werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Funktion geprüft: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein sicheres Passwort sein?

Für normale Konten sind 16 bis 20 zufällige Zeichen sehr gut. Für den Passwortmanager empfiehlt sich eine Passphrase mit mindestens acht zufälligen Wörtern aus dieser Liste.

Sind die erzeugten Passwörter wirklich zufällig?

Ja, sie entstehen mit crypto.getRandomValues, dem kryptografischen Zufallsgenerator des Browsers. Auswahl-Verzerrungen werden vermieden.

Werden meine Passwörter gespeichert oder übertragen?

Nein. Alles passiert lokal in deinem Browser; es gibt keinen Server-Aufruf und keine Speicherung.

Was ist besser: Passwort oder Passphrase?

Für Konten im Passwortmanager ein zufälliges Passwort, für alles, was du dir merken musst, eine Passphrase.

Warum werden ähnliche Zeichen vermieden?

Zeichen wie O und 0 oder I, l und 1 lassen sich leicht verwechseln, etwa beim Abtippen. Das schwächt die Sicherheit nur minimal.

Soll ich Passwörter regelmäßig ändern?

Nur bei Verdacht auf ein Datenleck oder Missbrauch. Regelmäßige Zwangswechsel führen oft zu schwächeren Passwörtern.

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