Urlaubstage-Rechner: Anspruch berechnen

Berechne deinen Urlaubsanspruch.

Der Urlaubstage-Rechner ermittelt deinen jährlichen Mindesturlaub anhand der Arbeitstage pro Woche. Das Bundesurlaubsgesetz bemisst den Anspruch auf einer Sechs-Tage-Woche: Bei sechs Arbeitstagen pro Woche sind es 24 Tage, bei fünf Tagen 20, bei vier Tagen 16 und bei drei Tagen 12 Tage gesetzlicher Mindesturlaub. Viele Arbeitgeber gewähren mehr (z. B. 30 Tage bei fünf Tagen). Der Rechner rechnet deinen Wochenrhythmus auf die volle Woche um und zeigt sowohl den gesetzlichen als auch den individuellen Anspruch bei frei einstellbarer Gesamturlaubstage.

So benutzt du den Rechner

  • Wähle, wie viele Tage pro Woche du arbeitest.
  • Trage die Gesamturlaubstage auf Basis der Sechs-Tage-Woche ein.
  • Dein tatsächlicher Anspruch wird pro Rhythmus berechnet.

Wie die Berechnung funktioniert

Der gesetzliche Anspruch wird auf einer Sechs-Tage-Woche bemessen (§ 3 BUrlG). Der tatsächliche Anspruch ist ArbeitsTage / 6 × GesamtUrlaubstage. So sinkt der Anspruch bei weniger Arbeitstagen proportional. Der Rechner zeigt den gesetzlichen Mindestwert (20 Tage bei 5 Tagen) und deinen individuellen Wert.

Urlaub = (Arbeitstage / 6) × Gesamturlaubstage

Ein Beispiel

Bei fünf Arbeitstagen und 30 Urlaubstagen auf Sechs-Tage-Basis hast du 30 / 6 × 5 = 25 tatsächliche Urlaubstage. Bei vier Tagen sind es 20 Tage. Der gesetzliche Mindestanspruch bei fünf Tagen liegt bei 20 Tagen.

Annahmen und Grenzen

  • Die Sechs-Tage-Woche ist die gesetzliche Bemessungsgrundlage.
  • Tarifverträge und Verträge können mehr vorsehen.
  • Teilzeit verändert den Anspruch proportional.
  • Sonderurlaub und Überstunden sind nicht enthalten.

Wo sich der Urlaubstage-Rechner wirklich lohnt

Der Urlaubstage-Rechner liefert in einem Schritt, was sonst Formelsuche und Taschenrechner erfordert. Berechne deinen Urlaubsanspruch. Du trägst die Felder „Arbeitstage pro Woche“ und „Urlaubstage (Sechs-Tage-Woche, gesamt)“ ein und erhältst das Ergebnis sofort – inklusive Rechenweg zum Nachvollziehen.

Typische Situationen: eine Größe schnell überschlagen, ein Ergebnis eigenständig gegenprüfen, eine Zahl für Dokumente, Anträge oder Entscheidungen vorbereiten oder verschiedene Annahmen in Sekunden durchspielen. Ein verwandter Rechner ist Arbeitstage-Rechner: Werktage zwischen Daten.

Ein häufiger Ablauf: erst den Urlaubstage-Rechner nutzen, das Ergebnis dann mit einer unabhängigen Quelle abgleichen. Bevor du es verbindlich verwendest, prüfe es – etwa mit Gehaltserhöhungs-Rechner: Neues Brutto.

Gut zu wissen: Alles rechnet lokal in deinem Browser – keine Eingabe wird übertragen oder abgelegt. Damit eignet sich der Rechner auch für vertrauliche Werte.

Das kann schiefgehen: typische Fehler

  • Angezeigte Werte sind gerundet; intern rechnet das Tool mit voller Genauigkeit – für Nachweise den Rechenweg heranziehen.
  • Prüfe die Felder „Arbeitstage pro Woche“ und „Urlaubstage (Sechs-Tage-Woche, gesamt)“ auf Einheit, Vorzeichen und Bezugsjahr – eine falsche Annahme ergibt ein plausibles, aber falsches Ergebnis.
  • Manche Vorgaben ändern sich im Laufe der Zeit – prüfe die Werte, bevor du dich auf das Ergebnis verlässt.
  • Leere Pflichtfelder liefern kein Ergebnis – alle benötigten Angaben vollständig ausfüllen.
  • Werte außerhalb des zulässigen Bereichs werden automatisch begrenzt – plausible Werte eingeben.
  • Verstehe das Ergebnis als Orientierung – für Verbindliches eigenständig prüfen und mit der zuständigen Stelle abgleichen.

Für wen sich der Einsatz des Urlaubstage-Rechner lohnt

Der Urlaubstage-Rechner ist für Arbeitnehmer, HR, Buchhalter gedacht, die schnelle, nachvollziehbare Ergebnisse brauchen – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben den Browser verlassen.

Für ergänzende Fälle hilft Arbeitstage-Rechner: Werktage zwischen Daten, für verwandte Fragestellungen Gehaltserhöhungs-Rechner: Neues Brutto. Für den Urlaubstage-Rechner gilt: die Felder „Arbeitstage pro Woche“ und „Urlaubstage (Sechs-Tage-Woche, gesamt)“ eingeben, Ergebnis ablesen und – wenn es verbindlich wird – gegenprüfen.

Datenschutz & Prüfung: Dieses Tool arbeitet vollständig lokal in deinem Browser – Eingaben und Dateien werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Funktion geprüft: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Wie viel Urlaub steht mir gesetzlich zu?

Das Bundesurlaubsgesetz garantiert mindestens 24 Arbeitstage bei einer Sechs-Tage-Woche, also 20 Tage bei fünf Arbeitstagen. Viele Arbeitgeber gewähren freiwillig mehr, oft 26 bis 30 Tage.

Wie berechne ich meinen Urlaubsanspruch?

Teile deine Gesamturlaubstage durch sechs und multipliziere mit deinen tatsächlichen Arbeitstagen pro Woche. Bei 30 Tagen und fünf Tagen sind das 30/6 × 5 = 25 Urlaubstage.

Warum wird nach der Sechs-Tage-Woche gerechnet?

Das Gesetz bemisst den Urlaub auf einer Sechs-Tage-Woche, um Teilzeitbeschäftigte fair zu berücksichtigen. Dein tatsächlicher Anspruch sinkt bei weniger Arbeitstagen proportional.

Wird der Urlaub anteilig berechnet?

Ja, bei Eintritt, Austritt oder Elternzeit wird der Urlaub anteilig für die beschäftigten Monate gewährt. Für jeden vollen Monat sind es ein Sechstel des Jahresanspruchs.

Kann der Urlaub verfallen?

Ansprüche verfallen grundsätzlich zum 31. Dezember des Folgejahrs. Wegen der Rechtsprechung des EuGH sollten Arbeitgeber auf Verfall hinweisen und Urlaub aktiv ermöglichen.

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