Baukosten-Rechner: Neubau pro m²

Schätze deine Baukosten pro m².

Der Baukosten-Rechner schätzt die Kosten eines Neubaus. Die Kosten pro Quadratmeter hängen von der Bauweise, Ausstattung und Region ab: Einfamilienhaus typisch 1.800–3.000 €/m², Reihenhaus 1.500–2.500 €, Bungalow 2.000–3.000 €. Der Rechner multipliziert die Wohnfläche mit dem Kostenwert und addiert die Baunebenkosten (Architekt, Baugenehmigung, Erschließung, ca. 15–20 %). Das Ergebnis zeigt die Gesamtkosten und ein realistisches Budget. Die Schätzung ist eine Orientierung und kein Festpreis.

So benutzt du den Rechner

  • Trage die Wohnfläche in m² ein.
  • Wähle die Bauweise oder gib den Preis pro m² manuell ein.
  • Setze den Prozentsatz für die Baunebenkosten.
  • Baukosten und Gesamtbudget werden geschätzt.

Wie die Berechnung funktioniert

Die Baukosten ergeben sich aus Wohnfläche × Kosten pro m². Die Baunebenkosten (Architekt, Bauingenieur, Baugenehmigung, Erschließung, Gutachten) addieren einen Prozentsatz (15–20 %). Daraus ergibt sich das Gesamtbudget. Grundstückspreise sind separat.

Baukosten = Fläche × Preis/m² · Gesamt = Baukosten × (1 + Nebenkosten)

Ein Beispiel

140 m² Einfamilienhaus zu 2.200 €/m²: Baukosten 308.000 €. Mit 18 % Baunebenkosten: 55.440 €. Gesamt ohne Grundstück ca. 363.440 €. Ein Grundstück kommt mit 150.000–300.000 € dazu.

Annahmen und Grenzen

  • Die Kosten pro m² sind Richtwerte und variieren regional.
  • Grundstückspreise sind nicht enthalten.
  • Ausstattung (Premium, barrierefrei) erhöht die Kosten.
  • Die Schätzung ersetzt kein Angebot eines Bauträgers.

Typische Anwendungsfälle für den Baukosten-Rechner

Der Baukosten-Rechner liefert in einem Schritt, was sonst Formelsuche und Taschenrechner erfordert. Schätze deine Baukosten pro m². Du trägst die Felder „Wohnfläche (m²)“, „Kosten pro m² (€)“ und „Bauweise“ ein und erhältst das Ergebnis sofort – inklusive Rechenweg zum Nachvollziehen.

Typische Situationen: eine Größe schnell überschlagen, ein Ergebnis eigenständig gegenprüfen, eine Zahl für Dokumente, Anträge oder Entscheidungen vorbereiten oder verschiedene Annahmen in Sekunden durchspielen. Ein verwandter Rechner ist Baufinanzierung-Rechner: Hauskauf.

Ein häufiger Ablauf: erst den Baukosten-Rechner nutzen, das Ergebnis dann mit einer unabhängigen Quelle abgleichen. Bevor du es verbindlich verwendest, prüfe es – etwa mit Kaufnebenkosten-Rechner.

Gut zu wissen: Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser; deine Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen. So kannst du auch vertrauliche Zahlen ohne Bedenken eingeben.

Das kann schiefgehen: typische Fehler

  • Rundungsdifferenzen: angezeigt wird gerundet, intern mit voller Genauigkeit gerechnet – für Nachweise den Rechenweg nutzen.
  • Prüfe die Felder „Wohnfläche (m²)“, „Kosten pro m² (€)“ und „Bauweise“ auf Einheit, Vorzeichen und Bezugsjahr – eine falsche Annahme ergibt ein plausibles, aber falsches Ergebnis.
  • Vorgaben und Parameter ändern sich mitunter; prüfe die eingegebenen Werte, bevor du das Ergebnis übernimmst.
  • Fehlt ein Pflichtfeld, entsteht kein Ergebnis – fülle alle nötigen Angaben aus.
  • Werte außerhalb des zulässigen Bereichs werden automatisch begrenzt – plausible Werte eingeben.
  • Das Ergebnis ist ein Orientierungswert – für verbindliche Zwecke eigenständig gegenprüfen und mit der zuständigen Stelle abgleichen.

Wer vom Baukosten-Rechner profitiert

Der Baukosten-Rechner ist für Makler, Investoren, Mieter gedacht, die schnelle, nachvollziehbare Ergebnisse brauchen – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass Eingaben den Browser verlassen.

Für ergänzende Fälle hilft Baufinanzierung-Rechner: Hauskauf, für verwandte Fragestellungen Kaufnebenkosten-Rechner. Für den Baukosten-Rechner gilt: die Felder „Wohnfläche (m²)“, „Kosten pro m² (€)“ und „Bauweise“ eingeben, Ergebnis ablesen und – wenn es verbindlich wird – gegenprüfen.

Datenschutz & Prüfung: Dieses Tool arbeitet vollständig lokal in deinem Browser – Eingaben und Dateien werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Funktion geprüft: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Neubau pro m²?

Ein Einfamilienhaus kostet typisch 1.800–3.000 €/m². Reihenhäuser 1.500–2.500 €, Bungalows 2.000–3.000 €, Fertighäuser ab 1.500 €. Region und Ausstattung beeinflussen stark.

Was sind Baunebenkosten?

Baunebenkosten umfassen Architekt, Bauingenieur, Baugenehmigung, Erschließung, Vermessung und Gutachten. Sie liegen bei 15–20 % der reinen Baukosten.

Wie viel kostet ein komplettes Einfamilienhaus?

140 m² zu 2.200 €/m² = 308.000 € Baukosten plus 18 % Nebenkosten = ca. 363.000 €. Mit Grundstück (200.000 €) kommt man auf ca. 560.000 € Gesamt.

Wie berechne ich das Gesamtbudget?

Baukosten + Baunebenkosten + Grundstück + Möblierung + Reserve (10 %). Ein realistischer Puffer schützt vor Überraschungen bei der Baufinanzierung.

Sind Fertighäuser günstiger?

Fertighäuser beginnen oft ab 1.500 €/m² und sind meist preiswerter als der Massivbau. Dafür sind Anpassungen eingeschränkt und die Qualität variiert.

Alle Tools an einem Ort

Über 100 Rechner für Alltag, Mathematik, Finanzen und mehr – kostenlos, ohne Anmeldung und mit sichtbarem Rechenweg.