Reim-Generator
Gib ein Wort ein und finde dazu passende Reimwörter, sortiert nach der Länge des gemeinsamen Wortendes.
Die Suche arbeitet nach dem Wortende (orthografischer Reim), nicht nach der Aussprache. Sie nutzt eine Liste häufiger deutscher Wörter – seltene, sehr lange oder zusammengesetzte Wörter sind womöglich nicht enthalten.
Der Reim-Generator vergleicht das Ende deines Wortes mit einer Liste häufiger deutscher Wörter. Wörter mit gleicher Endung ab dem letzten Vokal gelten als Reim (z. B. Herz – Schmerz – Scherz), Wörter mit kürzerer Übereinstimmung als Anklang bzw. unreiner Reim. Die Treffer werden nach Länge des gemeinsamen Wortendes sortiert.
So benutzt du den Reim-Generator
- Tippe das Wort ein, zu dem du Reime suchst – etwa Herz, Zeit oder Haus.
- Sofort erscheinen passende Reimwörter, sortiert nach der Länge der gemeinsamen Endung.
- Unter „Anklänge“ stehen unreine Reime, die sich für freiere Gedichte oder Songtexte eignen.
Wie der Reim gefunden wird
Der Generator bestimmt die Reimsilbe deines Wortes – vereinfacht das Stück ab dem letzten Vokal bis zum Wortende – und sucht in einer Wortliste nach der gleichen Endung. Je länger die übereinstimmende Endung, desto sauberer der Reim. Wörter mit identischer Reimsilbe stehen oben, Wörter mit nur teilweiser Übereinstimmung darunter als Anklang.
Weil die Suche die Schreibung vergleicht und nicht die Aussprache, kann es bei ungewöhnlichen Schreibweisen zu unreinen Treffern kommen.
Beispiel
Für „Herz“ ist die Endung -erz. Der Generator findet Schmerz, Scherz und Erz als reine Reime. Für „Zeit“ (Endung -eit) erscheinen unter anderem Leid, breit, weit, Kleid und Streit.
Die Trefferzahl hängt vom Wort ab: häufige Endungen liefern viele Reime, seltene Endungen entsprechend wenige.
Annahmen und Grenzen
- Grundlage ist eine kuratierte Liste häufiger deutscher Wörter, kein vollständiges Wörterbuch – nicht jedes mögliche Reimwort ist enthalten.
- Gereimt wird nach dem Schriftbild; abweichende Aussprache (z. B. bei Fremdwörtern) kann zu unpassenden Treffern führen.
- Zusammengesetzte Wörter und Beugungsformen sind nur teilweise abgedeckt; als Ideengeber ist die Liste dennoch gut geeignet.
Typische Anwendungsfälle für den Reim-Generator
Wer bis zum Samstag ein Geburtstagsgedicht schreibt, steht oft an genau einer Stelle fest: Zu „Traum“ fällt nur „Raum“ ein. Die Trefferliste liefert binnen Sekunden Baum, Schaum und weitere Vorschläge, sodass der Reim den Vers nicht zerschlägt.
Für Songtexte ist das zweite Szenario: Nach einem ersten Vers sucht man Gegenreime auf „Zeit“ oder „Herz“, ohne die eigene Idee über Bord zu werfen. Die Sortierung nach Länge der gemeinsamen Endung trennt saubere Reime von bloßen Anklingen – wer ein festes Reimschema braucht, greift zu den Treffern oben.
Auch im Deutschunterricht kommt die Suche zum Einsatz. Lehrkräfte zeigen an Beispielen wie „Haus“, „Maus“ und „Laus“, wie eine Reimsilbe aussieht; Eltern helfen bei Hausaufgaben, wenn das Reimwortbuch fehlt. Statt Blätterns im Wörterbuch genügt ein Blick auf die Liste.
Und im Werbebereich prüfen Texter, ob Claim und Produktname klingen wie das Versprechen: Ein Wortklang, der sich einprägt, entsteht häufig über die gemeinsame Endung. Die Liste ersetzt die eigene Stichwortliste aus dem Meeting.
Häufige Fehlerquellen – und was dagegen hilft
- Kaum Treffer: Das eingegebene Wort ist selten oder sehr lang, etwa ein zusammengesetztes Nomen. Ein kürzeres, häufigeres Wort aus derselben Wortfamilie testen.
- Treffer passt nicht zum Gehör: Gereimt wird orthografisch nach dem Schriftbild. Bei Fremdwörtern oder abweichender Schreibung kann die Aussprache auseinanderfallen – die Treffer vor dem Verwenden laut aussprechen.
- Nur Anklänge erscheinen: Der untere Bereich enthält Teillängen der Endung. Für ein klassisches Reimschema oben bleiben, für freiere Formen die Anklänge mitverwenden.
- Beugungsformen fehlen: Mitverwandte Formen des Wortes sind nur teilweise enthalten. Wer „Liebe“ eingibt, findet nicht automatisch „Lieben“ – die Endung abwandeln und erneut suchen.
- Die Ausgabe überfordert: Bei sehr häufigen Endungen erscheinen viele Treffer. Mit einem konkreteren Wort eingrenzen ist wirksamer, als die ganze Liste durchzulesen und am Ende keinen mehr zu behalten.
Die Zielgruppe für diese Reimsuche
Regelmäßig nutzen ihn Songtexter und Gelegenheitsautoren, die Verse und Sprüche für Karten schreiben; Grundschullehrkräfte und Eltern beim Reimen mit Kindern; Werbetexterinnen, die Claims auf die Wirkung des Wortklangs prüfen; sowie Spieler und Rätselautoren, die Aufgaben mit Reimpaaren bauen.
Wenn du die Aussprache der gefundenen Wörter erst noch notieren willst, hilft der Lautschrift-Generator; für die endgültige Fassung deines Textes zählt der Wörter-Zähler. Für Wortspiele ohne Reimsilbe, also gleich klingende Wörter mit anderer Bedeutung, bleibt der Suche nichts übrig – dort brauchst du ein Wörterbuch.
Formeln & Werte geprüft: Oktober 2026. Steuer-, Zins- und andere zeitabhängige Sätze sind im Rechner editierbar – für verbindliche Berechnungen bitte den aktuell gültigen Wert eintragen.
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Zum ToolHäufige Fragen
Was ist ein reiner Reim?
Bei einem reinen Reim stimmen die Wörter ab dem letzten betonten Vokal vollständig überein, etwa Herz – Schmerz oder Zeit – Leid. Stimmt nur ein Teil überein, spricht man von einem unreinen Reim oder Anklang.
Wie findet der Generator Reimwörter?
Er vergleicht die Endung deines Wortes mit einer Liste häufiger deutscher Wörter und sortiert die Treffer nach der Länge der gemeinsamen Endung. Wörter mit gleicher Reimsilbe stehen oben.
Warum fehlt ein bestimmtes Reimwort?
Der Generator nutzt eine begrenzte Wortliste. Seltene, sehr lange oder zusammengesetzte Wörter sind eventuell nicht enthalten. Die Ausgabe ist als Ideensammlung gedacht, nicht als vollständiges Reimlexikon.
Reimt der Generator nach Klang oder Schreibweise?
Nach Schreibweise (orthografisch). Im Deutschen stimmt das Schriftbild meist gut mit der Aussprache überein, deshalb funktioniert das für die meisten Wörter zuverlässig – bei Fremdwörtern kann es abweichen.
Kann ich die Reime für Gedichte verwenden?
Ja, dafür ist der Generator gedacht: für Gedichte, Sprüche, Geburtstagskarten oder Songtexte. Die reinen Reime oben passen für klassische Reimschemata, die Anklänge für freiere Formen.
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