Hreflang-Generator

Trage alle Sprachversionen deiner Seite ein und erhalte die hreflang-Tags – mit Prüfung der Sprach- und Ländercodes.

Hreflang ist ein Hinweis, keine Weisung. Jede Sprachversion muss alle anderen einschließlich sich selbst verlinken (gegenseitige Bestätigung), sonst ignoriert Google die Auszeichnung. Alles läuft lokal im Browser.

Der Hreflang-Generator erstellt die Auszeichnungen, mit denen du Suchmaschinen die Sprach- und Länderversionen einer Seite mitteilst (z. B. de-DE, de-AT, de-CH, en). Du trägst pro Zeile Code und URL ein und erhältst HTML-Link-Tags, Einträge für eine XML-Sitemap oder HTTP-Header. Das Tool prüft die Codes, ergänzt auf Wunsch x-default und erinnert an die Pflicht zur gegenseitigen Verlinkung.

So nutzt du hreflang

  1. Versionen erfassenListe jede Sprach- oder Länderversion mit Code und vollständiger URL. Auch die aktuelle Seite selbst gehört in die Liste (Selbstreferenz).
  2. Format wählenHTML-Tags im Head sind am gebräuchlichsten. Für große Websites kann die Sitemap-Variante übersichtlicher sein, für PDF- und Nicht-HTML-Dateien der HTTP-Header.
  3. Auf jeder Seite einsetzenDer gleiche Satz von Tags muss auf jeder der genannten Seiten stehen – jede Version verweist auf alle anderen und auf sich selbst.

Aufbau der Sprachcodes

BeispielBedeutung
deDeutsch (unabhängig vom Land)
de-DEDeutsch für Deutschland
de-ATDeutsch für Österreich
de-CHDeutsch für die Schweiz
enEnglisch, allgemein
en-GBEnglisch für Großbritannien
x-defaultFallback für alle nicht genannten Sprachen/Regionen

Wann hreflang sinnvoll ist

Hreflang hilft Suchmaschinen, jedem Nutzer die passende Sprach- oder Länderversion einer Seite zu zeigen. Es lohnt sich, wenn dieselben Inhalte in mehreren Sprachen oder für verschiedene Länder mit gleicher Sprache (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz mit unterschiedlichen Preisen und Rechtstexten) existieren. Es vermeidet, dass sich ähnliche Seiten gegenseitig als Duplikate behindern, und leitet Besucher zur richtigen Version. Für eine einzige Sprache mit einem Zielland ist hreflang unnötig.

Der Sprachcode nutzt ISO 639-1 (zwei Buchstaben), optional ergänzt um einen Ländercode nach ISO 3166-1 Alpha 2, getrennt durch Bindestrich. Groß-/Kleinschreibung ist egal, üblich ist de-DE. Ein Ländercode allein („DE“) ist ungültig.

Häufige Fehler

  • Fehlende Rückverweise: Seite A nennt B, aber B nennt A nicht.
  • Keine Selbstreferenz: Jede Seite sollte auch auf sich selbst zeigen.
  • Falsche Codes (z. B. „ge“ für Deutsch oder „uk“ für Großbritannien; richtig: de und en-GB).
  • hreflang-URLs, die weiterleiten, noindex haben oder nicht kanonisch sind.
  • Vermischung mit canonical: Jede Version sollte auf sich selbst kanonisieren, nicht auf eine andere Sprachversion.

Wofür du den Hreflang-Generator brauchst

Ein Shop verkauft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Produktseiten liegen unter drei Adressen. Suchmaschinen sollen wissen, wer welche Fassung angezeigt bekommt. Du trägst pro Zeile einen Code und die zugehörige Adresse ein, wählst das Ausgabeformat und hast das Ergebnis als HTML-Link-Tags für den Kopfbereich der Seite, als Einträge für die XML-Sitemap oder als HTTP-Header.

Der zweite Fall ist die Unternehmenswebsite mit englischer Fassung. Dort entscheidet die Fallback-Adresse darüber, wohin Nutzer gelangen, deren Sprache nicht abgedeckt ist. Das Tool prüft die Codes und liefert alle drei Formate aus, sodass du nach dem Anlegen einer weiteren Sprache nicht jede Zeile zusammensuchst und übersehen hast, dass eine Version vergessen blieb.

Der Hreflang-Generator deckt damit die Pflegearbeit ab, die bei mehrsprachigen Seiten sonst in einer Tabelle erfolgt: Pro Seite alle Versionen aufführen, gleiche Schreibweise verwenden, Nachzügler ergänzen. Bei 40 Unterseiten und drei Sprachen sind das gut 120 Zeilen, die sich aus einer einzigen Liste erzeugen lassen.

Häufige Fehler bei den Sprachangaben

  • Die Zeile wird nicht zugeordnet: Zwischen Code und Adresse fehlt die Trennung. Das Feld erwartet pro Zeile Code, senkrechter Strich, vollständige Adresse.
  • Ein Code wird als ungültig gemeldet: Er ist ausgeschrieben oder enthält zusätzliche Leerzeichen aus einer Tabelle. Geschrieben wird die Sprache klein, das Land groß, mit Bindestrich, etwa de-CH.
  • Das Ergebnis passt nicht zum Einsatzzweck: Im falschen Format kopiert. Für den Seitenkopf brauchst du HTML-Link-Tags, für die Sitemap die Einträge mit xhtml:link – das Format vor dem Kopieren umstellen.
  • Die Versionen werden nicht zusammengeführt: Eine Adresse endet mit Schrägstrich, die andere ohne. Beide Schreibweisen gelten als unterschiedliche Adressen – innerhalb der Liste einheitlich halten.
  • x-default bleibt leer: Die Adresse für den Fallback ist nicht eingetragen. Ohne sie entscheidet die Suchmaschine selbst, welche Fassung Nutzer ohne passende Sprache sehen.

Wer mit mehrsprachigen Seiten arbeitet

Gebaut ist das Tool für Shop-Betreiber mit Ländervarianten, Unternehmen mit englischer Fassung, Tourismusseiten mit regionalen Sprachen sowie Übersetzungsagenturen, die die fertigen Einträge an Kunden übergeben. Auch Betreiber, die nur Deutschland und Österreich trennen, haben davon etwas, wenn Preise und Lieferzeiten auseinanderlaufen. Auch Redaktionen mit ausländischen Ablegern verwenden die Ausgabe als Prüfliste, bevor eine neue Sprache live geht. Auch internationale Verbände und Hochschulen mit Standorten in mehreren Ländern ziehen die fertigen Einträge heran, sobald eine weitere Fassung dazukommt.

Wer nur eine Sprache hat, braucht das nicht – hier reichen die Angaben aus dem Meta-Tag-Generator. Die Adressen selbst gehören in die XML-Sitemap, und crawlen darf nur, was die robots.txt freigibt.

Datenschutz & Prüfung: Dieses Tool arbeitet vollständig lokal in deinem Browser – Eingaben und Dateien werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Funktion geprüft: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Was ist hreflang?

Ein Attribut, das Suchmaschinen die Sprach- und Länderversionen einer Seite mitteilt, damit Nutzer die passende Version sehen.

Wie sieht ein Sprachcode aus?

Zwei Buchstaben für die Sprache, optional plus Bindestrich und Land: de, de-AT, en-GB.

Was bedeutet x-default?

Die Fallback-Version für Nutzer, deren Sprache oder Region nicht in der Liste vorkommt – oft eine Auswahlseite oder die englische Version.

Muss die aktuelle Seite selbst in der Liste stehen?

Ja. Jede Seite verweist auf alle Versionen, einschließlich sich selbst.

Wo platziere ich die Tags?

Im Head jeder Version, in der XML-Sitemap oder – für Nicht-HTML-Dateien – im HTTP-Header. Nutze nur eine Methode je Seite.

Werden meine URLs gespeichert?

Nein, die Ausgabe wird lokal erzeugt.

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