E-Auto Ladekosten-Rechner
Berechne, was das Laden deines E-Autos kostet – pro Strecke, pro 100 Kilometer und pro Jahr. Inklusive Ladeverlust, verschiedenen Ladeorten und einem direkten Kostenvergleich mit einem Benziner.
Die Ladekosten ergeben sich aus dem Verbrauch in kWh pro 100 Kilometer, geteilt durch den Wirkungsgrad (1 minus Ladeverlust), mal dem Strompreis pro kWh. Zuhause bei 18 kWh/100 km, 12 Prozent Verlust und 0,34 €/kWh kostet das Laden rund 6,95 € pro 100 Kilometer.
So benutzt du den Ladekosten-Rechner
- Trage Strecke und den Stromverbrauch deines E-Autos in kWh pro 100 km ein.
- Wähle den Ladeort – Strompreis und typischer Ladeverlust werden vorbelegt und bleiben editierbar.
- Optional vergleichst du die Kosten direkt mit einem Benziner.
Warum der Ladeverlust wichtig ist
Beim Laden geht ein Teil der Energie als Wärme verloren. Deshalb ziehst du mehr Strom aus dem Netz, als im Akku ankommt. An der Haushaltssteckdose (Schuko) sind es 15 bis 25 Prozent, an der Wallbox 8 bis 12 Prozent, beim Schnellladen nur 5 bis 8 Prozent. Der Rechner rechnet diesen Verlust mit ein – viele Vergleichsrechner ignorieren ihn.
Netz-kWh = Rad-kWh / (1 − Ladeverlust) · Kosten = Netz-kWh · Strompreis
Rechenbeispiel
18 kWh/100 km bei 12 Prozent Verlust und 0,34 €/kWh: Aus dem Netz werden rund 20,5 kWh gezogen, das kostet etwa 6,95 € pro 100 Kilometer. Ein Benziner mit 7 l/100 km bei 2,10 €/l kostet 14,70 € – die Ersparnis liegt bei rund 7,75 € pro 100 Kilometer.
Annahmen und Grenzen
- Strompreise schwanken stark je nach Tarif, Anbieter und Ladeort – trage deinen Wert ein.
- Der reale Verbrauch steigt bei Kälte, hohem Tempo und Autobahnfahrten deutlich.
- Öffentliches Schnellladen ist oft doppelt so teuer wie Laden zuhause.
Typische Einsatzzwecke für den Ladekosten-Rechner
Vor der Kaufentscheidung steht die Frage, was 18 kWh/100 km im Jahr kosten. Mit 15.000 Kilometern und dem Ladeort Zuhause ergibt sich ein Betrag pro Jahr, den du gegen die Tankrechnung des jetzigen Wagens hältst – der Direktvergleich mit einem Benziner steht direkt daneben.
Wer eine Wallbox prüft, rechnet mit verschiedenen Ladeorten durch: Schuko, Wallbox, öffentliche AC-Säule und Schnellladen mit deutlich höherem Preis. Der Unterschied zwischen 0,10 € Solarstrom und 0,79 € HPC entscheidet mit über die Lade-Gewohnheiten.
Für Leasingrückgaben hilft die Jahreshochrechnung: Wer im Vertrag 10.000 Kilometer pro Jahr hat und einen höheren Verbrauch auf der Autobahn feststellt, erkennt die Abweichung vor der Rückgabe.
Und wer über eine PV-Anlage nachdenkt, sieht schnell, wie sich der Eigenverbrauch auf die Tankkosten auswirkt – Strecke, Verbrauch und Preis genügen.
Häufige Fehlerquellen – und was dagegen hilft
- Die Kosten sind zu niedrig: Das Feld für den Ladeverlust steht auf 0. Ohne Verlust ziehst du mehr Strom aus dem Netz, als im Akku ankommt – 12 Prozent sind ein üblicher Wert.
- Verbrauch in falscher Einheit: Eingetragen wurde Kilometer pro kWh. Erwartet werden kWh pro 100 Kilometer, also 18 statt 5,5.
- Ladeort und Preis passen nicht: Nach der Auswahl des Ladeorts wurden die Werte manuell verändert. Vor der Bewertung prüfen, welche Kombination gerade gilt.
- Jahreskilometer mit Strecke verwechselt: Das Jahresfeld ist optional und multipliziert. Für eine einzelne Fahrt leer lassen.
- Vergleich zum Benziner fehlt: Die Felder für Preis und Verbrauch sind leer. Beide Werte eintragen, sonst bleibt der Vergleich aus.
Für wen sich der E-Auto-Ladekosten-Rechner eignet
Von ihm profitieren Interessenten vor dem E-Auto-Kauf, Halterinnen, die Wallbox und Tarif vergleichen, PV-Betreiber, die mit eigenem Solarstrom rechnen, Fuhrparkverantwortliche im Leasing sowie Familien, die zwischen Tank- und Ladetechnik abwägen.
Auch Mieter, die prüfen, ob sich der Ladevorteil im Wohngebiet lohnt, rechnen hier schnell durch. Wer nur wissen will, was die nächtliche Wallbox-Ladung im Monat kostet, trägt die Strecke für einen Tag ein und multipliziert über das Jahresfeld. Für das Vergleichsfahrzeug selbst öffnest du den Spritkosten-Rechner, für den Haushalt den Stromverbrauch-Rechner. Wie weit das Auto mit eigener Solaranlage läuft, zeigt der Autarkie-Rechner.
Quellen: Verivox - Strompreise · ADAC - Laden und Ladekosten. Formeln & Werte geprüft: Oktober 2026. Steuer-, Zins- und andere zeitabhängige Sätze sind im Rechner editierbar – für verbindliche Berechnungen bitte den aktuell gültigen Wert eintragen.
Passende Tools
Stromverbrauch-Rechner
Stromverbrauch und -kosten eines Geräts pro Tag, Monat und Jahr.
Zum Tool Technik & BauAutarkie-Rechner (Photovoltaik)
Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote einer Solaranlage berechnen.
Zum Tool Auto & VerkehrSpritkosten-Rechner
Tank- und Fahrtkosten je Strecke, pro Person, pro km und CO₂.
Zum ToolHäufige Fragen
Was kostet das Laden pro 100 km?
Verbrauch in kWh/100 km geteilt durch den Wirkungsgrad, mal Strompreis. Bei 18 kWh/100 km, 12 Prozent Verlust und 0,34 €/kWh sind das rund 6,95 € pro 100 Kilometer – meist deutlich günstiger als Benzin.
Ist Laden billiger als Benzin?
Zuhause fast immer. Im Beispiel kostet der Benziner 14,70 € pro 100 km, das E-Auto rund 6,95 €. Beim teuren Schnellladen kann sich der Abstand aber stark verringern.
Warum ist Schnellladen so viel teurer als zuhause?
HPC- und DC-Ladesäulen verlangen deutlich höhere Preise pro kWh (0,50–0,80 €) als Haushaltsstrom (rund 0,34 €). Dafür ist der Ladeverlust beim Schnellladen etwas geringer.
Wie viel Ladeverlust muss ich einrechnen?
An der Haushaltssteckdose 15 bis 25 Prozent, an der Wallbox 8 bis 12 Prozent, beim Gleichstrom-Schnellladen 5 bis 8 Prozent. Der Rechner schlägt je Ladeort einen Wert vor.
Lohnt sich eine Wallbox?
Meist ja: Eine Wallbox lädt schneller und mit weniger Verlust als die Steckdose, oft kombiniert mit günstigem oder eigenem PV-Strom. Über die Jahresstromkosten amortisiert sie sich häufig in wenigen Jahren.
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