Barcode-Generator (EAN-13)

Erstelle einen EAN-13-Strichcode aus deiner Ziffernfolge – die Prüfziffer wird automatisch berechnet.

Der EAN-13-Barcode codiert 13 Ziffern: zwölf Datenziffern und eine Prüfziffer. Die erste Ziffer bestimmt das Paritätsmuster der linken Hälfte; die Prüfziffer ergibt sich aus einer gewichteten Quersumme der ersten zwölf Ziffern. Der Generator zeichnet daraus die Strichfolge als Bild.

So benutzt du den Barcode-Generator

  • Trage 12 Ziffern ein – die 13. Prüfziffer wird automatisch ergänzt. Oder gib alle 13 Ziffern selbst ein.
  • Der EAN-13-Strichcode wird sofort gezeichnet.
  • Klicke auf „Als PNG speichern“, um ihn als Bild herunterzuladen.

Wie EAN-13 funktioniert

Ein EAN-13-Code besteht aus einer Startmarkierung, sechs linken und sechs rechten Ziffern mit einer Trennmarkierung in der Mitte und einer Endmarkierung. Jede Ziffer wird durch sieben Module (Striche und Lücken) dargestellt. Die erste Ziffer wird nicht als Balken gezeigt, sondern über das Paritätsmuster der linken sechs Ziffern verschlüsselt.

Prüfziffer = (10 − (Σ ungerade + 3·Σ gerade) mod 10) mod 10

Rechenbeispiel

Für die zwölf Ziffern 400638133393 ergibt die gewichtete Quersumme die Prüfziffer, sodass ein gültiger 13-stelliger EAN-Code entsteht. Der Generator berechnet sie und stellt den vollständigen Code dar.

Annahmen und Grenzen

  • Erzeugt wird das Format EAN-13; andere Symbologien (Code 128, QR) sind nicht enthalten.
  • Die Eingabe muss aus Ziffern bestehen (12 oder 13 Stellen).
  • Für den kommerziellen Handel müssen EAN-Nummern offiziell (über GS1) vergeben sein.

Typische Anwendungsfälle für den Barcode-Generator

Ein Beispiel-Etikett für die Verpackungsvorschau, ein Mustercode in der Unterrichtseinheit über Handelslogistik, ein Testfall in der Lager-Software: Mit zwölf Ziffern steht der EAN-13-Strichcode bereit, die dreizehnte Prüfziffer rechnet der Generator mit. Kein Antrag, kein Nachschlagen in einer Tabelle.

Wer eigene Produkte testet, prüft damit, wie die Strichfolge auf einem Etikett aussieht, bevor die Serie produziert wird. Und wer eine vorhandene Nummer nachbilden will, etwa aus einer Rechnung, gibt die Ziffern ein und vergleicht die Zeichnung – das PNG lässt sich anschließend in Dokumente einfügen.

Mögliche Fehler und schnelle Lösungen

  • Die Meldung „Bitte 12 oder 13 Ziffern eingeben“ erscheint: Die Eingabe enthält zu viele Stellen oder gar nichts Zählbares. Buchstaben und Leerzeichen werden entfernt – danach müssen 12 oder 13 Ziffern übrig bleiben.
  • Die Prüfziffer weicht von deiner Liste ab: Bei zwölf eingetippten Ziffern berechnet der Generator die dreizehnte selbst. Wer alle 13 Ziffern eingibt, übernimmt die vorhandene; eine Abweichung deutet auf einen Tippfehler in den ersten zwölf Ziffern hin.
  • Auf dem Etikett wirken die Striche zu fein: Die PNG-Datei hat feste Abmessungen. Beim Drucken die Größe anpassen und auf dunkle Striche auf hellem Untergrund achten.
  • Teile deiner Nummer fehlen im Schild: Das Eingabefeld endet bei 13 Ziffern, alles darüber wird nicht übernommen. EAN-13 ist fest auf diese Länge ausgelegt – längere Daten gehören in ein anderes Format.
  • Der Download meldet nichts: Der Button „Als PNG speichern“ legt die Datei barcode.png ab. Die Download-Leiste des Browsers prüfen, bevor du den Vorgang wiederholst.

Für wen sich der Barcode-Generator eignet

Vor allem Entwickler und Testende brauchen den Code: Wer Etikettendrucker, Kassensysteme oder Lager-Software testet, braucht schnell eine saubere Strichfolge für den Testlauf, ohne eine Nummer beantragen zu müssen. Dazu kommen Dozentinnen, die im Unterricht den Aufbau von EAN-13 zeigen, sowie Grafikerinnen, die Verpackungsmuster gestalten.

Für Codes, die mehr Daten oder eine URL enthalten sollen, ist der QR-Code-Generator die passendere Wahl. Und die Prüfziffer allein aus einer Ziffernfolge ermitteln geht mit EAN-Prüfziffer berechnen. Auch kleine Betriebe und Händler auf Marktplätzen nutzen den Generator für die Musterphase: Solange die offizielle Nummer noch nicht beantragt ist, zeigt das Muster, wie das fertige Etikett aussieht und ob die Striche in die vorgesehene Fläche passen.

Formeln & Werte geprüft: Oktober 2026. Steuer-, Zins- und andere zeitabhängige Sätze sind im Rechner editierbar – für verbindliche Berechnungen bitte den aktuell gültigen Wert eintragen.

Häufige Fragen

Wie erstellt man einen Barcode?

Man gibt die Ziffernfolge ein; der Generator berechnet die Prüfziffer und zeichnet den EAN-13-Strichcode. Diesen kannst du als Bild speichern und in Etiketten oder Dokumente einfügen.

Welches Barcode-Format soll ich verwenden?

Für Handelsartikel ist EAN-13 der Standard. Für interne Zwecke oder längere Daten eignen sich andere Formate wie Code 128 oder QR-Codes.

Was ist die Prüfziffer?

Die 13. Ziffer, die aus den ersten zwölf über eine gewichtete Quersumme berechnet wird. Sie erlaubt es dem Scanner, Lesefehler zu erkennen.

Ist der erzeugte Code offiziell gültig?

Technisch ist er ein korrekter EAN-13-Code. Für den Verkauf im Handel müssen die Nummern aber offiziell über GS1 vergeben sein – frei erzeugte Codes sind nur für Tests und interne Zwecke gedacht.

Kann ich den Barcode als Bild speichern?

Ja. Über „Als PNG speichern“ lädst du den Code als Bilddatei herunter und kannst ihn drucken oder einbetten.

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